24 Stunden von Le Mans: Porsche mit Bestzeit im Training

24 Stunden von Le Mans 2017, Training, Porsche 919 Hybrid #1 © Porsche

Im vierstündigen Training zu den „24 Stunden von Le Mans“ konnte man zwischen Toyota und Vorjahressieger Porsche ein knappes Duell an der Spitze verfolgen, welches Porsche kurz vor Ende für sich entscheiden konnte. Die Bestzeit von 3:20.362 Minuten ging auf das Konto von Neel Jani im Porsche 919 Hybrid mit der Startnummer #1. Mit 0,604 Sekunden Abstand folgt der Toyota von Conway/Kobayashi/Sarrazin, auf dem dritten Platz liegt der zweite Porsche (+ 1,325 Sek.). Knapp dahinter liegen die zwei weiteren Toyota (#8, + 0,088 Sek.; #9, + 0,288 Sek.). Als Pole-Zeit schwirrt in diesem Jahr eine Zeit von 3:15 Minuten durch den Raum – bis dahin ist somit noch viel Luft nach oben. Porsche konnte sich im Vergleich zur eigenen Bestzeit am Tesstag um rund 1,1 Sekunden verbessern, Toyota fehlten noch etwa drei Sekunden.

Die beiden Werksteams führten, neben den üblichen Setup-Arbeiten, Long-Runs durch und versuchten sich auf die bevorstehende Hitzeschlacht vorzubereiten, in dem man den Fokus auf den Umgang mit den Reifen legte. Die Lufttemperatur lag im Training bei rund 30°C, die Asphalttemperatur bei 36°C – Bedingungen die man 2017 bei noch keinem WEC-Lauf hatte und im Rennen am Samstag und Sonntag ähnlich hoch sein sollen. Aufgrund der hohen Temperaturen hat der ACO ein Bulletin verabschiedet – mehr dazu in den Kurzmeldungen.

Der privat eingesetzte ENSO CLM P1/01 vom ByKolles Racing, der leider technische Probleme hatte, hat zur Spitze einen Abstand von 7,466 Sekunden. Allerdings konnte man sich mit 2,535 Sekunden weit vor dem LMP2-Feld platzieren. In der LMP2-Klasse führt mit 1,303 Sekunden Vorsprung auf das restliche Feld der in der WEC gemeldete Oreca 07 von G-Drive Racing (#26, 3:30.363 Minuten). Wie bereits beim Testtag, ist auch im Training eine deutliche Oreca-Übermacht zu erkennen. Während Anfang des Monats zweitweise 13 Wagen des Typs die Klasse anführten, waren es während der vier Stunden „nur“zehn. Der bestplatzierte Nicht-Oreca war der Dallara von SMP auf dem elften Platz (+ 4,144 Sek.). Beim Thema Topsspeed lag der ByKolles mit 340,2 km/h in Führung, dicht gefolgt vom Dallara (337 km/h). Der zweite und dritte Platz in der Klasse ging an Rebellion Vaillante (#13 vor #31).

Ferrari und Aston Martin belegten in der GTE Pro-Klasse die Positionen 1-4. Die Spitzenzeit ging an den Ferrari von Rigon/Bird/Molina (3:54.832 Min.), es folgen Turner/Adam/Serra im Aston Martin (+ 0,467 Sek.) und der zweite Ferrari (+ 0,672 Sek.). Ford liegt auf der 7./9./12. und 13. Position, Porsche auf der 10. und 11. Position. In der LMGTE Am-Klasse liegen die Sieganwärter Dalla Lana/Lauda/Lamy in Führung (3:56.082 Min.). DH Racing und JMW Motorsport folgen mit 1,458 bzw. 1,532 Sekunden Abstand.

Um 22 Uhr beginnt das erste Qualifying.

 

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