Erstes Qualifying: Toyota sichert sich provisorische Pole-Position

24 Stunden von Le Mans 2017, Training, Toyota Gazoo Racing © Toyota Motorsport GmbH

In der ersten von drei Qualifyingsessions hat sich Toyota am späten Abend an die Spitze des Feldes gesetzt und mit einer Rundenzeit von 3:18.793 Minuten die Tagesbestzeit sowie gleichzeitig die provisorische Pole-Position für den Rennstart am Samstag gesichert. Schnellster Mann des Feldes war Kamui Kobayashi, der seinen Wagen (#7) mit 0,638 Sekunden Vorsprung auf das Schwesterfahrzeug von Buemi/Davidson/Nakajima (#8) auf der ersten Position platzierte. Auf dem dritten Platz liegen mit 0,917 Sekunden Abstand Bernhard/Bamber/Hartley im Porsche 919 Hybrid mit der Startnummer #2, der dritte Toyota (4., #9) und der zweite Porsche (5., #2) komplettierten die Top-5. Das Qualifying begann mit 20 Minuten Verspätung – Grund dafür waren Reparaturarbeiten an den Leitplanken. Die fehlenden 20 Minuten wurde nicht nachgeholt, das Qualifying dauerte somit nur 100 Minuten. Die im Vorfeld genannten 3:15er-Zeiten blieben heute aus. Schuld war oft der dichte Verkehr, aber auch die fehlende Bereitschaft der Werksteams den Rundenrekord zu knacken, da sich diese zum Großteil mit dem Rennsetup beschäftigten. Die Temperaturen lagen im Vergleich zum Training bei nur noch 25°C Luft- und 31°C Asphalttemperatur, was einer Reduzierung von jeweils etwa 5°C entspricht.

Der LMP1-Prototyp vom ByKolles Racing Team konnte sich erneut vor dem LMP2-Feld platzieren, allerdings sank der Vorsprung auf die kleine Prototypenklasse von 2,535 Sekunden auf nur noch 0,446 Sekunden. In der LMP2-Klasse konnten gleich zwei Fahrer die Marke von 3:30 Minuten knacken. Matthieu Vaxiviere fuhr im Oreca 07 von TDS Racing eine Zeit von 3:29.333 Minuten, wenige Sekunden zuvor durchbrach Bruno Senno als erster Fahrer die Marke (#31, + 0,518 Sek.). Auf dem dritten Platz liegen Roberto Gonzalez, Simon Trummer und Vitaly Petrov im Oreca von CEFC Manor TRS Racing (+ 1,169 Sek.).

Wie bereits im Training, belegten in der LMGTE Pro-Klasse die zwei Ferrari sowie die zwei Aston Martin die ersten vier Positionen. Die provisorische Pole-Position geht in der Klasse an Nicki Thiim, Marco Sörensen und Richie Stanaway (3:52.117 Min.), die Italiener mussten sich mit dem zweiten (#71, + 0,118 Sek.) und dritten Platz (#51, + 1,006 Sek.) abfinden. Die vier Ford GT lagen bis kurz vor Schluss auf den Positionen 10-13, Andy Priaulx fuhr seinen Wagen jedoch noch auf die fünfte Position.

Auch in der LMGTE Am-Klasse lief es für die Engländer von Aston Martin Racing rund. Wie bereits im Training, sicherte sich das Trio Dalla Lana/Lamy/Lauda die Tagesbestzeit (3:55.134 Minuten), dahinter platzierten sich Christian Ried und die beiden Le-Mans-Debütanten Matteo Cairoli sowie Marvin Dienst im Porsche 911 RSR von Dempsey-Proton Racing (+ 0,558 Sek.). Auf dem dritten Platz liegt der auf dem Dach mit einer Zeichnung von Türkei-Begründer Atatürk verzierte Aston Martin vom türkischen Debütanten Salih Yoluc, Euan Hankey und Rob Bell (+ 0,819 Sek.).

Das zweite und dritte zweistündige Qualifying beginnt um 19 Uhr bzw. 22 Uhr.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*