Le Mans 2017: Toyota sichert sich die Pole-Position

24 Stunden von Le Mans 2017, Toyota Gazoo Racing, Toyota TS050 - Hybrid #7 © Toyota Motorsport GmbH

Die Pole-Position für die „24 Stunden von Le Mans“ geht in diesem Jahr an Kamui Kobayashi, Mike Conway und Stéphane Sarrazin im Toyota TS050 – Hybrid mit der Startnummer #7. Nach der Rekordrunde von Kamui Kobayashi gab es keine Zeitenverbesserungen im dritten Qualifying – die Pole-Zeit bleibt somit bei unfassbaren 3:14.791 Minuten. Komplettiert wird die erste Startreihe vom Schwesterfahrzeug von Buemi/Davidson/Nakajima (#8), den derzeit Führenden in der Meisterschaft. Dem Trio fehlen 2,337 Sekunden auf die Fabelzeit ihres Teamkollegen Kobayashi. Die beiden Porsche 919 Hybrid verbesserten ihre Zeiten vom zweiten Qualifying nicht mehr. Neel Jani, André Lotterer und Nick Tandy starten von der dritten Position (+ 2,468 Sek.) aus ins Rennen; Timo Bernhard, Earl Bamber sowie Brendon Hartley platzierten sich auf der vierten Position (+ 3,276 Sek.). Hartley musste seinen Porsche gegen 23 Uhr abstellen, nachdem er seine Fahrt nur noch mit elektrischer Energie fortsetzen konnte. Das Abstellen war eine Sicherheitsmaßnahme seitens des Teams, da die Motortemperatur deutlich anstieg. Die dritte Startreihe wird vom dritten Toyota von Lapierre/Kunimoto/Lopez eröffnet, die den Abstand zur Spitze am Abend ein wenig senken konnten. Dieser beträgt nun 3,834 Sekunden. Der Privat-LMP1 vom ByKolles Racing Team konnte seine Performance zum Vorjahr erfreulicherweise deutlich steigern und belegt den sechsten Platz in der LMP1-Klasse. Der Abstand auf die Toyota-Pole beträgt 9,379 Sekunden, der Vorsprung auf das LMP2-Feld liegt bei 1,182 Sekunden.

In der LMP2-Klasse konnten Rusinov/Thiriet/Lynn für G-Drive Racing die Pole ergattern. Lynn gelang es den im zweiten Qualifying aufgestellen Rundenrekord für die LMP2-Klasse noch einmal um 0,197 Sekunden auf 3:25.352 Minuten zu senken und den Manor-Oreca mit der Nummer #25 auf den zweiten Platz zu verweisen. Die dritte 3:25er-Zeit im Feld gelang Ho-Pin Tung, der sich das Cockpit mit Oliver Jarvis und Thomas Laurent teilt. Die Zeit von 3:25.911 Minuten bedeutete am Ende den dritten Platz. Siegkandidaten Vaillante Rebellion und Signatech Alpine Matmut belegten nur den 4. und 5. sowie 8. und 11. Platz.

In den vier Trainings- und sechs Qualifikationsstunden führte in der LMGTE Pro-Klasse kein Weg an Aston Martin und Ferrari vorbei. Darren Turner gelang am Abend eine beeindruckende Zeit von 3:50.837 Minuten, was die Pole-Position für ihn und seine Teamkollegen Jonny Adam sowie Daniel Serra bedeutet. Nach den Rekordrunden in der LMP1- und LMP2-Klassen, fiel somit auch in der GTE Pro-Klasse der alte Rundenrekord aus dem Jahr 2016. Für AMR hätte es fast eine Doppel-Pole werden können, doch letztlich schob sich der Ferrari von Calado/Pier Guide/Rugolo zwischen den Aston Martin auf der Pole und dem Schwesterfahrzeug (#95). Dem Ferrari fehlten 0,191 Sekunden, der Wagen von Thiim/Sörensen/Stanaway weitere 0,010 Sekunden auf Turner’s Zeit. Auf dem vierten bis sechsten Platz folgen die jeweils bestplatzierten Wagen der Fabrikate Ford (#69), Chevrolet (#63) und Porsche (#92).

Dem AMR-Favoritentrio Dalla Lana/Lamy/Lauda gelang es in der LMGTE Am-Klasse nicht die Pole Position zu sichern. Letztlich musste man sich dem Art Car von Larbre Competition (Rees/Brandela/Philippon), welches beim Heimrennen von der ersten Position in der Klasse startet. Die Pole-Zeit liegt bei 3:52.843 Minuten. Dem Aston Martin fehlen 0,390 Sekunden, dem auf dem dritten Platz liegenden Ferrari 488 GTE von Scuderia Corsa (#62) 0,469 Sekunden.

Das Rennen startet am Samstag um 15 Uhr. Eurosport überträgt die kompletten 24 Stunden im Free-TV.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*