WEC Nürburgring 2017: Provisorische Starterliste veröffentlicht

6 Stunden vom Nürburgring, Nürburg © Porsche

Für die dritte Ausgabe der „6 Hours of Nurburgring“, welche am 16. Juli in der Eifel stattfindet, wurde eine vorläufige Teilnehmerliste vorgestellt. Auf Seiten der Fahrer gab es vor dem Deutschland-Rennen viele Fragezeichen, da eine beträchtliche Anzahl auch in der Formel E aktiv ist und diese am selben Wochenende in New York fährt. Die Größe des Starterfeldes wächst im Vergleich zur Full-Season-Entry-List um ein Fahrzeug auf 29 Teilnehmer an.

LMP1

In der Formel E sind nur noch vier WM-Läufe zu absolvieren (je 2x New York und Montreal), doch der Meisterschaftsführende Sebastien Buemi wird für Toyota Gazoo Racing auf dem Nürburgring an den Start gehen. Der Schweizer könnte somit vor dem Saisonfinale seine Führung an Lucas Di Grassi verlieren, der aktuell mit 32 Punkten auf der zweiten Position liegt und bei zwei Siegen (+ je 2x Pole-Position und Schnellste Runde) maximal 58 Punkte holen kann. Der Brasilianer kuriert sich aktuell von einem Wadenbeinbruch, wird aber nach eigenen Angaben in New York starten. Auch Jose Maria Lopez wird nicht beim Formel-E-Rennen teilnehmen und kehrt in den TS050 – Hybrid mit der Startnummer #7 zurück, nachdem er in Le Mans im Wagen mit der Startnummer #9 fuhr. Beim ByKolles Racing wird erneut der Ex-Audi-LMP1-Fahrer Marco Bonanomi an den Start gehen, der James Rossiter ersetzt.

LMP2

Die größten Auswirkungen hat das Formel-E-Rennen in der LMP2-Klasse. Vaillante muss auf Nicolas Prost und Nelson Piquet Jr. verzichten, hat jedoch echte Hochkaräter als Ersatz verpflichten können. Im Oreca 07 mit der Startnummer #13 wird neben David Heinemeier Hansson und Mathias Beche der Brasilianer Luis Felipe Derani Platz nehmen, der zuletzt mit dem Ford Chip Ganassi Team UK Zweiter in Le Mans wurde. Im Schwesterfahrzeug wird mit Filipe Albuquerque ein weiterer Ex-Audi-LMP1-Fahrer gemeldet sein, der sich das Cockpit mit den Stammpiloten Julien Canal und Bruno Senna teilen wird. Derani und Albuquerque sind beide Entwicklungsfahrer für Ligier JS P217-Hersteller Onroak Automotive und feiern ihr Debüt im Oreca 07. CEFC Manor TRS Racing muss auf den Formel-E-Fahrer Jean-Eric Vergne verzichten, der durch Roberto Merhi ersetzt wird. Der Spanier fuhr bereits im letzten Jahr mehrere Male für Manor in der WEC. Bei G-Drive Racing wird Alex Lynn durch sein Formel-E-Engagement fehlen, wird jedoch  durch Ben Hanley ersetzt. Signatech Alpine Matmut gab bereits vor einiger Zeit bekannt, dass man mit beiden Alpine A470 auf dem Nürburgring antreten wird. Im Fahrzeug mit der Startnummer #36 kehrt Nicolas Lapierre zurück, der in Spa-Francorchamps und in Le Mans im dritten Wagen von Toyota antrat.

Das englische Team Tockwith Motorsports wird nach dem Gaststart in Spa-Francorchamps und der Teilnahme beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans, auch einen Gaststart am Nürburgring absolvieren. Nigel Moore und Philip Hanson werden den Ligier JS P217 um die GP-Strecke bewegen. Auf einen dritten Fahrer verzichtet das Team.

LMGTE Pro/Am

Bei den LMGTE-Klassen ist nur ein Team von der Terminkollision mit der Elektroserie betroffen. AF Corse lässt in der PRO-Klasse Sam Bird ziehen, der im Ferrari 488 GTE (#71) durch Toni Vilander ersetzt wird.

Provisorische Starterliste

 

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