WEC-Auftakt in der Eifel: Porsche mit erster Bestzeit

Porsche 919 Hybrid Schriftzug © Porsche

Im ersten Training zu der dritten Ausgabe der „6 Stunden am Nürburgring“, sicherten sich die Le-Mans-Sieger Timo Bernhard, Earl Bamber und Brendon Hartley mit einer Rundenzeit von 1:41.612 Minuten die Gesamtbestzeit. Porsche nutzte im Training erstmals in dieser Saison das High-Downforce-Paket, welches einen höheren Anpressdruck für die schnellen und mittelschnellen Kurven des Nürburgring erzeugt. Des Weiteren war Porsche im Training erstmals bei einem 6-Stunden-Rennen der laufenden Saison vor Toyota. Auf dem zweiten Platz folgt der siegreiche Toyota (#8, Buemi/Davidson/Nakajima) von Silverstone und Spa-Francorchamps – der Abstand beträgt 0,204 Sekunden. Dahinter folgen die jeweils zweiten Wagen von Porsche (#1, + 0,284 Sek.) und Toyota (#7, + 0,367 Sek.). Das ByKolles Racing Team fuhr nur sechs Runden und fiel danach mit Getriebeschaden aus. Die bis dahin gefahrene Rundenzeit (1:49.012 Min.) reicht nur für den elften Platz.

Die schnellste Runde in der LMP2-Klasse wurde bereits in der zweiten Runde von Bruno Senna für Vaillante Rebellion (#31, 1:47.717 Min.) gefahren. Mit 0,662 Sek. bzw. 0,684 Sek. Abstand folgen G-Drive Racing und TDS Racing. In der LMGTE Pro-Klasse, in der die automatisierte Balance of Performance erstmals Anwendung fand, ging die Bestzeit an AF Corse (1:57.170 Min.) Auch der zweite Ferrari 488 GTE liegt mit einem dritten Platz in den Top 3 der Klasse (+ 0,313 Sek.). Der Porsche 911 RSR von Michael Christensen und Kevin Estre (#92) konnte sich mit einer Differenz von 0,137 Sekunden dazwischensetzen. Wie genau die automatisierte BoP funktioniert und wer die Gewinner und Verlierer auf dem Nürburgring sind, lässt sich noch einmal hier nachlesen. In der LMGTE Am-Klasse ging die Bestzeit an Dempsey-Proton Racing (1:59.208 Min.). Die Klasse war insgesamt sehr eng zusammen, was auch die Zeiten des Zweit- (Spirit of Face, + 0,138 Sek.) und Drittplatzierten (Gulf Racing UK, + 0,162 Sek.) zeigen.

Das Training wurde frühzeitig beendet, da Julien Canal im Rebellion (#31) und Marvin Dienst im Dempsey-Proton-Porsche kollidierten. Das zweite 90-Minuten-Training beginnt um 16:15 Uhr.

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