6 Stunden vom Nürburgring: Toyota sichert sich die Pole-Position

6 Stunden vom Nürburgring 2017, Toyota Gazoo Racing - Qualifying © Toyota Motorsport GmbH

Im Qualifying für das 6-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, konnte sich das in Köln beheimatete LMP1-Werksteam Toyota Gazoo Racing gegenüber der Konkurrenz aus Weissach knapp durchsetzen. Die Pole-Zeit liegt bei 1:38.118 Minuten und bildet den Durchschnitt der schnellsten Runden von Jose Maria Lopez und Kamui Kobayashi dar. Auf dem zweiten und dritten Rang platzierte sich das Porsche LMP Team, welches 2015 und 2016 in der Eifel gewinnen konnte. Der Abstand des Le-Mans-Siegerwagen von Bernhard/Bamber/Hartley beträgt 0,154 Sekunden, hauchdünn dahinter das Schwesterfahrzeug ( + 0,06 Sekunden). Für den in der Weltmeisterschaft besser platzierten Toyota mit der Startnummer #8 blieb nur der vierte Platz, weil Nakajima u.a. die Tracklimits missachtete. Das Ergebnis vom ByKolles Racing Team stellt den Ausgang des dritten Freien Trainings dar: zehn LMP2-Fahrzeuge vor sich, der Ligier von Tockwith Motorsports hinter sich.

In der LMP2-Klasse sicherte sich G-Drive Racing die Pole-Position (1:45.001 Minuten). Zu verdanken war es vor allem Ben Henlay, der die mit Abstand schnellste Runde in der „kleinen“ Prototypenklasse fuhr. Dahinter folgen Le-Mans-Klassensieger Jackie Chanc DC Racing (#38, + 0,196 Sek.) und Vaillante Rebellion (#31, + 0,648 Sek.).

Die LMGTE Pro-Klasseging ging nicht wie erwartet zugunsten von Ferrari oder Ford aus, sondern für das Porsche GT Team bzw. dem Duo Christensen/Estre. Der Däne Christensen legte mit einer Zeit von 1:53.779 Minuten den Grundstein für die Durchschnittszeit von 1:54.007 Minuten. Auch auf der zweiten und dritten Position waren Ford und Ferrari nicht zu finden. Thiim/Sörensen hatten auf die Pole-Zeit 0,345 Sekunden Differenz, der zweite Porsche 911 RSR des Porsche GT Team 0,511 Sekunden. In der LMGTE Am-Klasse wurde die Bestzeit von Pedro Lamy und Paul Dalla Lana im Aston Martin gefahren (1:56.721 Minuten). Dempsey-Proton Racing folgt trotz guter Leistung von Matteo Cairoli nur auf dem zweiten Platz (+ 0,408 Sek.), danach folgt Spirit of Race (+ 1,237 Sek.).

Das Rennen startet am morgigen Sonntag um 13 Uhr. Der TV-Sender Sport 1 überträgt den WEC-Lauf komplett im Free-TV.

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