Nürburgring: Schäden am Toyota TS050 waren Grund für Performance-Verlust

WEC, 6 Stunden vom Nürburgring, Toyota Gazoo Racing, Toyota TS050 - Hybrid #7 © Toyota Motorsport GmbH

Nach dem enttäuschenden Rennverlauf bei den 24-Stunden-Rennen in Le Mans, wollte Toyota Gazoo Racing auf dem Nürburgring einen Angriff auf die Fahrer- und Herstellerwertung starten und die Spitze zurückerobern. Der Plan löste sich jedoch bereits zu Beginn des Rennens in Luft auf, als der in der Fahrerwertung besser platzierte Wagen von Buemi/Davidson/Nakajima (#8) aufgrund einer defekten Benzinpumpe elektrisch zur Box schlich und man durch die Reparatur fünf Runden verlor. Das Schwesterfahrzeug von Lopez/Kobayashi/Conway (#7) hatte man Vortag die Pole-Position eingefahren und konnte sich auch im Rennen rund 90 Minuten gegen die Porsche-Angriffe zur Wehr setzen, bevor Porsche die Führung übernahm. Die Fahrer waren nicht mehr in der Lage einen Angriff zu starten, da sich die aerodynamische Balance verlagerte.

Zunächst ging man davon aus, dass man zu viel Pickup aufgesammelt hatte – eine Untersuchung in Köln brachte jedoch andere Ursache nhervor. Schuld waren ein erheblich beschädigter Unterboden sowie ein Loch im Heckflügel, der durch Risse im Rennverlauf weiter Schaden nahm. Das Team nimmt an, dass der Schaden am Unterboden durch das Überfahren von Kerbs entstanden ist. Die Beschädigung am Flügel soll auf von anderen Wagen aufgewirbelte Bruchstücke zurückzuführen sein.

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