Lausitzring: Erster Testeinsatz für den BMW M8 GTE

BMW M8 GTE, Test Lausitzring © BMW AG

Die derzeit boomende und seit diesem Jahr mit einem Weltmeistertitel ausgestattete LMGTE Pro-Klasse der FIA WEC, erhält 2018 Zuwachs durch den bayerischen Autobauer BMW. Beim Einsatzteam fiel die Wahl auf MTEK, beim Einsatzwagen auf den BMW M8, dessen GTE-Version am 01. Juli im BMW Werk Dingolfing den Rollout hatte und nun drei Tage auf dem Lausitzring getestet wurde. Als Fahrer wechselten sich auf der kürzlich an die DEKRA verkauften Strecke die beiden BMW-Werksfahrer Martin Tomczyk und Maxime Martin ab. Die Rennpremiere feiert der neuentwickelte Wagen, der auch in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship (IWSC) eingesetzt werden wird, bei den prestigeträchtigen „24 Stunden von Daytona“ im Januar 2018. Bis es soweit ist, werden noch zahlreiche Tests auf europäischen und nordamerikanischen Rennstrecken absolviert.

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„Den BMW M8 GTE auf der Rennstrecke zu sehen, macht mich sehr stolz. Alle Beteiligten haben in den vergangenen Monaten großartige Arbeit geleistet, so dass wir mit unserem neuen Flaggschiff im GT-Sport nun an diesem Meilenstein in der Entwicklung angekommen sind“, sagte BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Natürlich dient solch ein erster Test zunächst einmal dazu, das Fahrzeug kennenzulernen. Dabei steht der Sicherheitsaspekt deutlich mehr im Vordergrund als die Performance. Aber der erste Eindruck, den der BMW M8 GTE auf der Strecke macht, ist sehr positiv.“

„Ich fühle mich zunächst einmal sehr geehrt, dass ich den ersten echten Test des BMW M8 GTE auf der Rennstrecke fahren durfte“, sagte Tomczyk nach den drei Testtagen am Lausitzring. „Ich hatte mit dem Fahrzeug großen Spaß. Der BMW M8 GTE ist aus dem Stand heraus gut zu fahren und für uns Piloten in seinem Fahrverhalten leicht berechenbar, was wichtig ist. Wir konnten viele Kilometer abspulen und Daten sammeln. Sogar in Richtung Performance haben wir schon die ersten Schritte gemacht, was für eine Test-Premiere alles andere als selbstverständlich ist. Das werden wir bei den weiteren Tests natürlich deutlich intensivieren und auf der starken Basis, die wir hier am Lausitzring vorgearbeitet haben, aufbauen.“

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