Abschlusstraining in Austin: Buemi mit Trainingsbestzeit

6 Stunden von Austin 2017, Toyota Gazoo Racing, Toyota TS050 - Hybrid #8 © AdrenalMedia.com - Marcel Langer

Im dritten und letzten Training vor dem Qualifying, konnte sich Toyota erstmals an diesem Rennwochenende gegenüber Porsche durchsetzen und sich die schnellste Rundenzeit sichern. Gestern hatte man bei Außentemperaturen von weit über 30 Grad mit Balance-Problemen zu kämpfen, die man nun scheinbar in den Griff bekommen hat. Vorangegangen waren Tests mit unterschiedlichen Abstimmungsvarianten der Aerodynamik sowie des Fahrwerks und die Feinabstimung der Hybrid-Rückgewinnung und -Leistungsabgabe. Ein möglicher Grund für die Leistungssteigerung am heutigen Morgen (Ortszeit) könnten allerdings auch die niedrigeren Temperaturen im dritten Training sein. Die Außentemperaturen waren gestern 5-6 Grad Celsius höher, die Streckentemperaturen sogar 7-14 Grad Celsius. Da die Temperaturen auch im späteren Rennen nicht sinken werden, wird im Rennen der Reifenverschleiß ein entscheidender Faktor sein. 

Sébastien Buemi, der nach dem zweiten Training anmerkte, dass die Strecke mehr Bodenwellen als im Vorjahr hat, markierte mit seiner Zeit von 1:45.712 Minuten die schnellste Zeit während der drei Trainingssessions. Den Le-Mans-Siegern Bamber/Bernhard/Hartley, die das erste Training für sich entschieden, fehlten auf den Qualifying-Versuch des Schweizers 1,753 Sekunden. Der jeweils zweite Wagen von Porsche und Toyota war sogar mehr als zwei Sekunden langsamer (3. Platz #1, + 2,262 Sek.; 4. Platz #7, + 2,374 Sek.).

Auch in der LMP2-Klasse fiel die bisherige Bestzeit und wurde von Matthieu Vaxiviere im Oreca 07 von TDS Racing auf 1:53.541 Minuten gedrückt. Knapp dahinter war die Startnummer #37 von Jackie Chan DC Racing (+ 0,041 Sek.) sowie einer der Wagen von CEFC Manor TRS Racing (#24, + 0,716 Sek.). In der LMGTE Pro-Klasse platzierten sich Stefan Mücke und Olivier Pla im Ford GT (#66) an der Spitze (2:02.987 Minuten). Es folgten die beiden Ferrari 488 GTE von AF Corse, wobei sich die #51 (+ 0,748 Sek.) vor der #71 (+ 0,999 Sek.) platzierte. Paul Dalla Lana, Pedro Lamy und Mathias Lauda beanspruchten auch im dritten die Spitzenposition für sich (2:04.941 Minuten). Auf der zweiten und dritten Position folgen, wie in der PRO-Klasse, zwei Ferrari 488 GTE. Spirit of Race hatte auf die Top-Zeit von Aston Martin 0,256 Sekunden, Clearwater Racing 0,429 Sekunden.


+++Nachtrag+++

Ergebnisse: Zweites Training, 14.09.17

LMP1

  1. Porsche LMP Team, Porsche 919 Hybrid (#1), Jani/Tandy/Lotterer , 1:45.860 Minuten
  2. Porsche LMP Team, Porsche 919 Hybrid (#2), Bernhard/Bamber/Hartley, + 0,541 Sekunden
  3. Toyota Gazoo Racing, Toyota TS050 – Hybrid (#7), Conway/Kobayashi/Lopez, + 0,959 Sekunden

LMP2

  1. Vaillante Rebellion, Oreca 07 (#31), Canal/Prost/Senna, 1:54.601 Minuten
  2. Vaillante Rebellion, Oreca 07 (#13), Beche/Senna/Heinemeier Hansson, + 0,169 Sekunden
  3. G-Drive Racing, Oreca 07 (#26), Rusinov/Lynn/Thiriet, + 0,442 Sekunden

LMGTE Pro

  1. Aston Martin Racing, Aston Martin Vantage GTE (#95), Thiim/Sörensen, 2:04.023 Minuten
  2. Ford Chip Ganassi Team UK, Ford GT (#67), Priaulx/Tincknell, + 0,074 Sekunden
  3. Porsche GT Team, Porsche 911 RSR (#92), Christensen/Estre, + 1,185 Sekunden

LMGTE Am

  1. Aston Martin Racing, Aston Martin Vantage GTE (#98), Lamy/Lauda/Dalla Lana, 2:05.935 Minuten
  2. Clearwater Racing, Ferrari 488 GTE (#61), Mok/Sawa/Griffin, + 1,568 Sekunden
  3. Dempsey-Proton Racing, Porsche 911 RSR (#77), Ried/Cairoli/Dienst, + 1,917 Sekunden

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.