Porsche LMP Team: Zweite Doppel-Pole in Folge

WEC, 6 Stunden von Austin 2017, Porsche LMP Team, Porsche 919 Hybrid #1, Pole-Position © Porsche

Beinahe hätten sich André Lotterer, Nick Tandy und Neel Jani mit dem vierten Startplatz beim heutigen Rennen zufriedengeben, da eine Runde von Tandy aufgrund von Missachten der Track Limits gestrichen wurde. Im letzten Versuch fuhr Tandy eine, nun gültige, Zeit von 1:44.827 Minuten – addiert mit der Bestzeit vom Teamkollegen Jani, kam eine Durchschnittszeit von 1:44.827 Minuten heraus. Jani/Tandy verdrängten somit die bis dahin auf der ersten Position liegenden Teamkollegen Bernhard/Bamber, für die nach 20 Minuten Qualifying-Zeit nur die zweite Position blieb (+ 0,253 Sek.). Toyota Gazoo Racing sparte in Anbetracht eines Hitze-Rennens Reifen und wurde Porsche zu keinem Zeitpunkt gefährlich. Dazu kommt die Tatsache, dass Porsche bei hohe Temperaturen einen kleinen Vorteil gegenüber den Japanern hat. Dem Toyota TS050 – Hybrid mit der Nummer #8 (Buemi/Sarrazin/Nakajima) fehlten 1,659 Sekunden, dem Schwesterfahrzeug (#7, Conway/Kobayashi/Lopez) sogar 2,357 Sekunden.

Ein fast identischer Abstand zwischen der ersten und zweiten Position, findet man in der LMP2-Klasse. Signatech Alpine Matmut beanspruchte mit einer Durchschnittszeit von 1:54.024 Minuten die Pole-Zeit in der neun Wagen umfassende Kategorie. Der Abstand von Vaillante Rebellion (#13) betrug 0,251 Sekunden. Dahinter platzierten sich Oliver Jarvis und Thomas Laurent im Oreca 07 mit der Nummer #38 (Jackie Chan DC Racing, + 0,291 Sek.).

In der LMGTE Pro-Klasse geht die Pole-Position an Sam Bird und Davide Rigon im Ferrari mit der Startnummer #71. Das in der Teamwertung auf der dritten Position liegende Duo kam durch Zeiten von 2:02.993 Minuten (Rigon) und 2:03.122 Minuten (Bird) auf eine Durchschnittszeit von 2:03.057 Minuten. Knapp geschlagen, mussten sich am Ende Thiim/Sörensen im Aston Martin (+ 0,251 Sek.) geben, die kurz vor Schluss ihre zweite Position noch an Priaulx/Tincknell (+ 0,199 Sek.) verloren. Besser lief es hingegen für das AMR-Trio Dalla Lana/Lamy/Lauda, die sich die Pole-Position in der LMGTE Am-Kategorie sichern konnten (2:06.031 Minuten). Alle anderen Teams hatten einen Abstand von mindestens einer Sekunde. Der Ausgang des Qualifyings war identisch mit dem dritten Training, in dem ebenfalls die Wagen von Spirit of Race und Clearwater Racing die Top-3 komplettierten. Die Differenz zur Pole-Zeit betrug 1,172 Sekunden bzw. 1,501 Sekunden.

Das Rennen startet am heutigen Samstag um 19 Uhr deutscher Zeit.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*