WEC-Kurzmeldungen vom 18.10.17

Clearwater Racing – Entscheidung über WEC-Verbleib fällt in Kürze

Die Chancen Clearwater Racing auch in der WEC Super Season 2018/2019 in der LMGTE Am zu sehen, stehen laut Teambesitzer und Fahrer Weng Sun Mok alles andere als schlecht. Die Entscheidung über einen Verbleib in der Serie wird noch vor dem Saisonfinale in Bahrain getroffen, nach derzeitigem Stand spricht alles dafür. Sollte man das Engagement nach der Debütsaison weiterführen, wird man erneut einen Ferrari 488 GTE einsetzten. Amato Ferrari, Gründer von AF Corse, hat Mok bereits in Fuji das Paket inkl. Kosten für die Super Season vorgestellt. Zwar hat das Team auch gute Beziehungen zu McLaren, der Sportwagenhersteller hat allerdings keine GTE-Version im Portfolio. Von internen Überlegungen, wonach man zwei Fahrzeuge während der Saison einsetzen könnte, rückt man allerdings ab. Ein zweiter Wagen in Le Mans ist hingegen durchaus denkbar.

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Gulf Racing UK: Wainwright fehlt auch in Shanghai

Teambesitzer Mike Wainwright musste am Wochenende geschäftlichen Verpflichtungen nachkommen und konnte beim 6-Stunden-Rennen in Fuji nicht starten. Nun wurde bekannt, dass der Brite auch in Shanghai fehlen wird – Grund sind erneut Geschäftstermine. Mike Hedlund, der als Ersatzfahrer einsprang, wird nicht zurückkehren. Für das 6-Stunden-Rennen in Shanghai hat man sich stattdessen für Khaled Al Qubaisi entschieden, der zuletzt 2016 für Abu Dhabi Proton Racing fuhr. Wainwright kehrt beim Saisonfinale in Bahrain ins Cockpit des Porsche 911 RSR zurück.

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LMGTE-„Gerüchteküche“

Einige Monate vor der offiziellen Vorstellung der Saisonteilnehmer 2018/2019, häufen sich naturgemäß die Gerüchte zu Teams, Fahrern und Fahrzeuge. Dieses Mal zu der LMGTE Pro- und Am-Klasse:

  • In der LMGTE Pro-Klasse könnte ein Fahrzeug dazustoßen – von welcher Marke dieses kommt ist allerdings unbekannt. Mögliche Kandidaten sind, wie in jedem Jahr, die Chevrolet Corvette, aber auch ein möglicher Lamborghini GTE, zu dem im Sommer 2016 erste Gerüchte aufkamen.
  • Neben dem aktuellen, vermutlich wiederkehrenden, Starterfeld in der LMGTE Am-Klasse, soll Proton Competition einen weiteren Porsche 911 RSR einsetzen.
  • Auch das WEC-Debüt von TF Sport ist laut dem türkischen Fahrer Salih Yoluc „zu 90% sicher“. Das Team ist aktuell mit einem Aston Martin Vantage GTE in der ELMS aktiv.
  • Gulf Racing UK überlegt derweil zwei Porsche 911 RSR (2017) einzusetzen. Porsches Sport- und GT-Chef Dr. Frank-Steffen Walliser hat zuletzt den Verkauf von sechs Porsche 911 RSR mit 2017er-GTE-Spezifikation bekanntgegeben, die ab 2018 von Kundenteams eingesetzt. Ob das mögliche zweite Fahrzeug aus dieser oder einer zweiten Charge stammt, ist offen. Informationen zu den Kundenteams gibt es in einer vorherigen Ausgabe der WEC-Kurzmeldungen.

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