Training am Freitag: Toyota Gazoo Racing an der Spitze

WEC, 6 Stunden von Shanghai 2017, Toyota Gazoo Racing, Toyota TS050 - Hybrid #7 © Toyota Motorsport GmbH

Beim ersten Aufeinandertreffen der Kontrahenten Porsche und Toyota, hinterließen die Japaner einen leicht stärkeren Eindruck und sicherten sich in beiden Trainingseinheiten die Bestzeit. Der Auftakt musste um 90 Minuten verschoben werden, da es Probleme mit dem Streckenfunk gab und die Rennleitung keine Verbindung zu den Streckenposten aufbauen konnte.

Im ersten Training fuhr Mike Conway im Toyota TS050 – Hybrid mit der Startnummer #7 die schnellste Rundenzeit (1:47.182 Minuten). Knapp dahinter platzierten sich die beiden Porsche mit 0,232 (#1) beziehungsweise 0,455 Sekunden (#2) Abstand. Mit einer Differenz von einer Dreiviertelsekunde belegten Buemi/Davidson/Nakajima (#8) den vierten Platz. Im zweiten Freien Training, welches trotz der technischen Probleme am Anfang nicht verschoben wurde, belegten die beiden Toyota sogar den ersten und zweiten Platz. Die Bestzeit sank dabei deutlich auf 1:44.741 Minuten und geht ebenfalls wieder auf das Konto von Conway/Kobayashi/Lopez im 7er-Toyota. Das Schwesterfahrzeug, welches aktuell noch Chancen auf den Fahrer-Titel hat, konnte sich vom vierten auf den zweiten Platz verbessern und reduzierte den Abstand um 0,357 Sekunden auf nur noch 0,390 Sekunden. Der Abstand von Porsche wuchs hingegen auf 0,528 (#2) beziehungsweise 0,875 (#1) Sekunden an. Bei Longruns herrschte jedoch ein ähnliches Niveau.

In der LMP2-Klasse sicherten sich in beiden Sessions Mathias Beche, David Heinemeier Hansson und Nelson Piquet Jr. im Rebellion-Oreca mit der Startnummer #13 die schnellste Rundenzeit. Diese lag zunächst bei 1:52.533 Minuten, später bei 1:50.556 Minuten. Audi-Werksfahrer und DTM-Pilot Nico Müller platzierte sich am Morgen bei seinem WEC-Debüt mit einer Zeit 1:53.154 Minuten gleich auf dem zweiten Platz. Der Schweizer fuhr im G-Drive-Oreca zudem die meisten Anzahl von Runden innerhalb des Teams. Auch im zweiten Training gelang es ihm die Bestzeit des Team herauszufahren, jedoch reichte diese letztlich nur für den siebten Platz in der Klasse. Komplettiert wurden die Top-3 in FP1 von CEFC Manor TRS Racing (#25, + 0,797 Sek.), in FP 2 von Jackie Chan DC Racing (#38, + 0,328 Sek.) und Vaillante Rebellion (#31, + 0,390 Sek.).

Die LMGTE Pro-Klasse wurde zunächst von Ford, später von Ferrari dominiert. Stefan Mücke platzierte seinen Ford GT am Morgen mit einer Zeit von 2:02.693 Minuten an der Spitze. Der Abstand zum zweitplatzierten Duo Turner/Adam im Aston Martin (#97) betrug beträchtliche 0,488 Sekunden. Deutlich geringer fiel die Differenz zum dritten Platz aus, welcher an das Porsche GT Team (#91, + 0,010 Sek.) ging. Im zweiten Aufeinandertreffen „fanden“ die vorher nur auf dem siebten Platz liegenden Ferrari-Fahrer Calado/Pier Guidi das Gaspedal und setzten sich mit einem Respektabstand von 0,626 Sekunden an die Spitze. Das zuvor drittplatzierte Porsche-Duo Lietz/Makowiecki verbesserte sich um einen Platz, Mücke/Pla rutschten auf den dritten Platz ab (#66, + 0,811 Sek.).

In der LMGTE Am-Klasse fuhr der Miguel Molina, ehemaliger DTM-Markenkollege von WEC-Debütant Müller, die schnellste Zeit von 2:04.789 Minuten. Im zweiten Training lag der wieder auf das blaue Farbschema umfolierte Porsche von Dempsey-Proton Racing an der Spitze (2:03.353 Minuten). Komplettiert wurden die Top-3 in FP1 von Dempsey-Proton Racing (#77, + 0,376 Sek.) und Aston Martin Racing (#98, + 0,767 Sek.), in FP 2 von Aston Martin Racing (#98, + 0,331 Sek.) und Clearwater Racing (#61, + 0,687 Sek.).

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