Streckenschäden: Toyota liegt nach verkürztem Training an der Spitze

WEC, 6 Stunden von Shanghai 2017, Toyota Gazoo Racing © Toyota Motorsport GmbH

Auch im dritten und letzten Training für das 6-Stunden-Rennen in Shanghai führte in diesem Jahr kein Weg an dem Toyota-Trio Mike Conway, Kamui Kobayashi und Jose Maria Lopez vorbei. Deren Fahrzeug führt dank einer schnellen Runde von Kobayashi (1:44.888 Minuten) zum dritten mal an diesem Rennwochenende das Gesamtfeld an. Das Training musste 20 Minuten vor Ende abgebrochen werden, da sich am Randstein in Kurve 3 Betonbrocken lösten. Darüber hinaus gab es zwei Full-Course.Yellow-Phasen durch Teile auf der Strecke.

Dahinter platzierte sich der zweite TS050 – Hybrid vom Team Toyota Gazoo Racing (#8, + 0,278 Sek.). Der in der Meisterschaft in Führung liegende Porsche (#2) von Timo Bernhard, Brendon Hartley und Earl Bamber hatte derweil mit Getriebeproblemen zu kämpfen und absolvierte nur sechs Runden. Der Neuseeländer schlich zurück zur Box, in der einige Teile gewechselt wurden. Aufgrund des Abbruches, konnte die Mannschaft nicht mehr ins Geschehen eingreifen, dennoch reichte es für den dritten Platz (+ 0,641 Sek.). Auf dem vierten Platz liegt das Schwesterauto (#1) von Lotterer/Jani/Tandy (+ 1,335 Sek.)

In der LMP2-Klasse führte DTM-Pilot Nico Müller seine extrem gute Leistung aus den vorherigen Sessions fort und platzierte seinen Oreca 07 auf dem ersten Platz. Der erste Platz ging somit, wie schon im ersten Training, an das Trio Rusinov/Roussel/Müller von G-Drive Racing (1:50.162 Minuten). Knapp dahinter liegen Canal/Prost/Senna von Vaillante Rebellion (#31, + 0,033 Sek.), die drittschnellste Zeit geht auf das in der Meisterschaft führende Gespann Tung/Jarvis/Laurent von Jackie Chan DC Racing (+ 0,503 Sek.).

Deutlich größer waren die Abstände in den beiden GTE-Klasse. Dort führt erstmals ein Aston Martin das Feld an, genauer gesagt der von Thiim/Sörensen (1:59.836 Minuten). Mit 0,615 bzw. 0,739 Sekunden Abstand folgt der Ford GT von Priaulx/Tincknell (#67, + 0,615 Sek.) sowie Christensen/Estre vom Porsche GT Team (#92, + 0,739 Sek.). In der LMGTE Am-Klasse liegen die beiden Ferrari 488 GTE  von Spirit of Race (#54, 2:01.924 Minuten) und Clearwater Racing (#61, + 0,068 Sek.) an der Spitze des Feldes. Der Abstand des drittplatzierten Aston Martin von Paul Dalla Lana, Pedro Lamy und Mathias Lamy beträgt 0,299 Sekunden.

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