WEC-Kurzmeldungen vom 11.11.17

Ginetta erhält ersten Mecachrome-Motor

Die englische Chassisschmiede Ginetta hat den ersten Mecachrome-Motor für den LMP1-Wagen in Empfang genommen. Der V6-Turbomotor basiert auf dem Motor für die GP2-Serie, wurde jedoch speziell für Langstreckenrennen optimiert. Zwar arbeitet Ginetta offiziell mit Mecachrome zusammen, jedoch können auch andere Fabrikate verbaut werden. Teams die sich jedoch für den Motor der Franzosen entscheiden, müssen pro Saison ein Technikpaket für 700.000€ kaufen, in dem die Leasinggebühren für das Aggregat sowie umfassender technischer Support von Ginetta und dessen Partnern bei Testfahrten sowie bei Rennen enthalten sind. Die Testfahrten seitens Ginetta beginnen in diesem Monat, vorgestellt wird der Wagen auf der Autosport Show, welche vom 11. bis 14. Januar in Birmingham stattfindet.

Aston Martin testet in Sebring, Lynn wird möglicherweise Werksfahrer

Am 21. November präsentiert Aston Martin den neuen Aston Martin Vantage – sowohl in der Straßen-, als auch Rennversion. Kurz vor der Präsentation wurde die Rennversion nun beim Testen in Sebring abgelichtet, wo derzeit ein dreitägiger Test der Briten staffindet. Die Entwicklung soll im Zeitplan sein, einem Debüt beim 6-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps steht somit nichts im Weg. Beim Test des neuen Wagens mit einem 4,0 Liter V8-Turbomotor von AMG, waren Michelin- statt Dunlop-Pneus aufgezogen.

Darüber hinaus hat sportscar365 erfahren, dass u.a. Alex Lynn am Steuer des neuen Vantage saß. Der Engländer, der mit Wayne Taylor Racing die diesjährige Ausgabe der „12 Stunden von Sebring“ gewann, wird mit einem möglichen Engagement im Werksprogramm von Aston Martin in Verbindung gebracht. Lynn unterschrieb zwar bei DS Virgin Racing einen Vertrag für die komplette Forme-E-Saison, Terminkollisionen zwischen Formel E und WEC gibt es jedoch 2018 nicht. Im vergangenem Jahr durfte er bereits beim WEC Bahrain Rookie Test hinter das Steuer des damaligen Aston Martin Vantage GTE.

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WEC Super Season 2018/19: Vermutlich keine Änderung bezüglich der Jahreswagen-Regelung in der LMGTE Am-Klasse – Automatisierte BoP im Gespräch – Starterfeld soll wachsen

In der WEC Super Season 2018/19 wird sich bezüglich der zugelassenen Fahrzeuggeneration in der LMGTE Am-Klasse aller Wahrscheinlichkeit nichts ändern. Auch zukünftig sollen nur Jahreswagen zugelassen werden. Man hört, dass Aston Martin die Initiative ergriffen hat, um den Einsatz des brandneuen Vantage GTE in der AM-Kategorie zu ermöglichen. Porsches Sport- und GT-Chef Dr. Frank-Steffen Walliser erklärt: „Die Regeln besagen, dass man das Auto zunächst  in der PRO-Kategorie einführt und ein Jahr später in der AM-Kategorie. Jeder, auch die Briten, muss das akzeptieren. Keine Ausnahmen. Der Aston Martin ist immer noch wettbewerbsfähig – er stand in Shanghai auf der Pole Position.“ Auch Ferrari Competizioni GT-Technikkoordinator Ferdinando Cannizzo erteilte dem Vorschlag eine Absage: „Zu schwierig umzusetzen!“

Derweil könnte die automatisierte Balance of Performance (BoP), die auf Algorithmen basiert und 2017 in der LMGTE Pro-Klasse eingeführt wurde, ab kommendem Jahr auch in der Amateur-Kategorie Einzug nehmen. Hier erfolgt die Einstufung derzeit noch durch den Menschen.

Für die Super Saison der WEC wird unterdessen auch ein vergrößertes Starterfeld in der LMGTE Am-Klasse erwartet (derzeit fünf Fahrzeuge). Das Aufgebot von Aston Martin könnte sich auf drei Fahrzeuge erhöhen [AMR (Paul Dalla Lana), TF Sport, Beechdean]. Porsche hat sechs Porsche 911 RSR an Kunden verkauft, wovon drei bis vier in der WEC erwartet werden. Ford muss noch entscheiden, ob die Ford GT erstmals an Kunden verkauft werden. Dazu kommen vermutlich noch mehrere Ferrari 488 GTE.

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Toyota-Gerüchte im Alsonso: Komplette WEC-Saison im Gespräch?

Laut den Kollegen der britischen BBC, soll der Toyota-Einsatz von Fernando Alonso für Le Mans bereits fix sein. Laut einer anonymen Quelle, die Toyota nahesteht, soll jedoch eine komplette Saison im Gespräch sein! Somit hätte Alonso in der Super Season 2018/19 gleich zweimal die Chance auf die „Triple Crown“ im Motorsport (Siege in Monaco, beim Indy 500 und in Le Mans). Für das Jahr 2018 gibt es nur eine einzige Terminüberschneidung zwischen der WEC und der Formel 1 – genauer gesagt am 21.10.2018, wenn die WEC in Fuji und die Formel 1 in Austin fährt.

Der Spanier soll Anfang zur Sitzanpassung in Köln gewesen sein und wird vermutlich auch beim Bahrain Rookie Test den Toyota TS050 – Hybrid fahren.

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