Training 1 & 2 in Bahrain: Toyota an der Spitze

6 Stunden von Bahrain 2017, Toyota Gazoo Racing, Toyota TS050 - Hybrid (#8), Zweites Training © Toyota Motorsport GmbH

Das letzte Saisonrennen und gleichzeitig 50. Rennen der FIA WEC steht vor der Tür: die „6 Stunden von Bahrain“. Im ersten und zweiten Training war Toyota Gazoo Racing klar besser als die deutsche Konkurrenz von Porsche, bei Longruns herrschte jedoch in etwa ein Leistungsniveau. Die Japaner, die aller Wahrscheinlichkeit auch 2018/2019 in der WEC fahren werden, sicherten sich in beiden Trainingseinheiten die Bestzeit sowie den zweiten Platz. Zunächst lag Wagen von Conway/Kobayashi/Lopez (#7, 1:42.313 Minuten) an der Spitze, später dann das Schwesterfahrzeug von Buemi/Davidson/Nakajima (#8, 1:40.095 Minuten). Die Abstände vom jeweils zweitplatzierten Toyota betrugen 0,199 (#8) bzw. 0,598 Sekunden (#7). Die Weissacher hatten am Nachmittag zudem mit einem technischem Problem zu kämpfen, als der Porsche 919 Hybrid von Jani/Lotterer/Tandy (#1) aufgrund eines Defekts am Kabelbaum frühzeitig die Garage in der Garage verschwand. Am Nachmittag lag die Differenz zu Toyota bei 0,334 Sek. (#1) / 0,500 Sek. (#2), am Abend unter Flutlicht bei 0,678 Sek. (#2) / 0,760 Sek. (#1).

In der LMP2-Klasse waren die beiden Titelkandidaten Vaillante Rebellion (#31) und Jackie Chan DC Racing (#38) im ersten Aufeinandertreffen nur auf dem siebten und neunten Platz zu finden, im zweiten Training schnappten sich Canal/Prost/Senna (#31) dann die Bestzeit (1:47.644 Minuten). Dahinter folgte das Schwesterauto von Beche/Heinemeier Hansson/Piquet Jr. (+ 0,574 Sek.) und der aktuell in der Meisterschaft noch führende Wagen von Jacki Chan DC Racing (#38, + 1,358 Sek.). In der ersten Trainingseinheit hieß die Top-3 Vaillante Rebellion (#13, 1:48.707 Minuten), G-Drive Racing (+ 0,022 Sek.) und Jackie Chan DC Racing (#37, + 0,376 Sek.).

Ford-Werksfahrer Harry Tincknell hatte beim Auftakttraining ein Ölleck an seinem Ford GT, weshalb die Einheit 37 Minuten lang aufgrund von Reinigungsarbeiten unterbrochen werden musste. Später wurde das Training aufgrund des Vorfall um 30 Minuten verlängert. Zuvor konnte der Brite seinen Ford GT auf den dritten Platz ins Ziel bringen (+ 0,834 Sek.). Die Bestzeit ging an AF Corse (#51, 1:58.579 Minuten), dahinter folgen Turner/Adam im Aston Martin (#97, 0,322 Sek.). In der zweiten Einheit dominierten die beiden Aston Martin das Geschehen: Turner/Adam (#97, 1:57.014 Minuten) vor Thiim/Sörensen (#95, + 0,405 Sek.). Rigon/Bird im Ferrari 488 GTE (#71, + 0,911 Sek.) wurden Dritter.

In der LMGTE Am-Klasse drehte sich das Gesamtbild nach der zweiten 90-minütigen Trainingssession. Zunächst Dempsey-Proton Racing (2:00.428 Minuten), Aston Martin Racing (+ 0,125 Sek.) und Gulf Racing UK (0,519 Sek.) vor den zwei Ferrari 488 GTE von Clearwater Racing / Spirit of Race, später Clearwater Racing (1:59.773 Minuten) vor Spirit of Race (+ 0432 Sek.) und Aston Martin Racing (+ 0,752 Sek.).

Das dritte Training beginnt am morgen Freitag um 09:20 Uhr deutscher Zeit.

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