Bahrain: LMP1-Prototyp BR1 vorgestellt, DragonSpeed wird erstes Kundenteam

BR1, LMP1-Prototyp, Präsentation in Bahrain © SMP Racing

Am Abend wurde in Bahrain der von Dallara, BR Engineering und Studenten entwickelte LMP1-Prototyp BR1 der Öffentlichkeit präsentiert. Der erste „russische“ Prototyp ohne Hybridantrieb wird in der WEC Super Season 2018/19 sein Debüt feiern. Der russische Milliardär und BR-Engineering-Boss Boris Rotenburg zog höchstpersönlich das schwarze Tuch vom unfolierten schwarzen Wagen, der inmitten des Fahrerlagers offiziell vorgestellt wurde.

SMP Racing wird in der kommenden Saison zwei BR1 einsetzen, als Motor wählte man den altbekannten V6-Biturbo von AER. Der Motor kam bereits in der Vergangenheit im CLM P1/01 von ByKolles sowie Rebellion R-One von Rebellion Racing zum Einsatz und hatte dort mit einigen Standhaftigkeitsproblemen zu kämpfen. Bei einem Test im Motorland Aragon wurde mehr als 1000 Testkilometer gefahren, am Steuer saßen Vitaly Petrov, Mikhail Aleshin, Sergey Sirotkin, Kirill Ladygin und Victor Shaytar.

Darüber hinaus wurde bekannt, dass sich DragonSpeed ebenfalls für den BR1 entschieden hat! Das Team hatte vor einiger Zeit den Einstieg in die LMP1-Klasse bekanntgegeben, die Chassis- und Motorenwahl jedoch offen gelassen. Als Motor kommt ein auf den Namen GL458  (4,5 Liter) getaufter Motor von Gibson zum Einsatz, welcher auf dem aktuellen LMP2-Einheitsmotor GK428 (V8, 4,2 Liter) basiert. Das US-Team, welches bei der LMP1-Projektankündigung bereits den Briten Ben Hanley und Schweden Hendrik Hedman als Fahrer bestätigte, soll den ersten Motor im Februar erhalten und möchte im März mit eigenen Tests beginnen. Teamboss Elton Julian erwartet bis dahin 8.000 bis 10.000 Testkilometer seitens Dallara und BR Engineering – mögliche Kinderkrankheiten sollen so bereits behoben sein.

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