WEC-Kurzmeldungen vom 05.02.18

Offiziell: Rebellion Racing nutzt den neuen Oreca LMP1-Prototypen R13 mit Gibson-Motor

Seit Dezember ist bekannt, dass Rebellion Racing nach nur einem Jahr in der LMP2-Klasse wieder in die LMP1-Klasse zurückkehrt. Schon als die ersten Gerüchte auftauchten, ging man von einem Oreca als Einsatzfahrzeug aus. Die französische Chassisschmiede rund um CEO Hugues de Chaunac gab nun heute offiziell bekannt, dass das Schweizer Team – exklusiv – den brandneuen Oreca R13 einsetzen wird und man somit die langjährige Partnerschaft fortführen wird. Der LMP2-Prototyp Oreca 07 dient als Basis für den R13, als Motor wird ein Antrieb (GL458) von Gibson verwendet, der auf dem LMP2-Einheitsmotor GK428 basiert und stark überarbeitet wurde. Die Zahl 13 steht für die („Glücks-„) Startnummer #13, welche das Team schon mehrere Jahre verwendet.

„Die Entwicklung dieses neuen LMP1-Prototyps ist eine wunderbare Herausforderung“, sagt der CEO der Oreca-Gruppe, Hugues de Chaunac. „Als das Designbüro mit der Entwicklung des Oreca 07 begann, wollten wir wirklich auf ein neues Level. Einen Schritt weiter als mit dem Oreca 05. Die im vergangenen Jahr erzielten Erfolge haben uns motiviert und überzeugt, die hart umkämpfte Hauptklasse anzugehen.“

Da Oreca jedoch nur ein knappes halbes Jahr Zeit hat bzw. hatte, werden die beiden Einsatzwagen erst kurz vor dem WEC-Prolog Anfang April an Rebellion Racing ausgeliefert. Zuvor wird es nur grundlegende Roll-Out- und Shakedown-Tests geben. Neben den bisherigen Stammfahrern Matthias Beche und Bruno Senna, konnte Rebellion Racing auch die Le-Mans-Sieger und Porsche-Werksfahrer Andre Lotterer und Neel Jani sowie die Youngster Gustavo Menezes und Thomas Laurent verpflichten. Der R13 soll auf der Geneva International Motor Show im März vorgestellt werden.

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DragonSpeed verpflichte Renger van der Zande

WEC-Neueinsteiger DragonSpeed hat den für die WEC Super-Saison 2018/19 noch zu besetzenden Platz im Fahrertrio mit Renger van der Zande besetzt. Der Niederländer, der in diesem Jahr auch für Wayne Taylor Racing in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship fährt, wird sich den LMP1-Prototypen BR1 mit Henrik Hedman und Ben Hanley teilen.

Aktuell gibt es im Jahr 2018 eine Terminkollision zwischen den beiden Meisterschaften. Am ersten Mai-Wochenende findet sowohl der WEC-Saisonauftakt in Spa-Francorchamps, als auch das IMSA-Rennen in Mid Ohio statt. DragonSpeed wird daher demnächst einen Ersatzpiloten ernennen.

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Neue Saison: Ausgewogenes Feld zwischen Prototypen und GT-Fahrzeugen

Laut Gerard Neveu, CEO der FIA World Endurance Championship, peilt man für die neue Saison ein ausgewogenes Feld zwischen LMP1/LMP2-Prototypen und LMGTE Pro/Am-Fahrzeugen an. Vor allem in der LMP1- und LMGTE Am-Klasse gibt es ein starkes Interesse seitens der Teams und möglicherweise muss man einige GTE Am-Team abweisen, um das selbst auferlegte Limit von 34 bis 35 Fahrzeugen halten zu können. Im vergangenen Jahr gab es nur 28 Fahrzeuge auf der Full-Season-Entry-List. Die einzige bekannte Zahl ist die bereits feststehende Anzahl von Fahrzeugen in der LMGTE Pro-Klasse. Aston Martin, BMW, Ferrari, Ford und Porsche schicken jeweils zwei Fahrzeuge ins Rennen, was eine Gesamtanzahl von zehn Wagen ergibt. Vergibt man beispielsweise 34 Startplätze, würden für die GTE Am-Teams noch sieben Plätze bleiben, vorausgesetzt die Aufteilung liegt tatsächlich bei 50% Prototypen und 50% GT-Fahrzeuge. Hat man die Gerüchte der letzten Monate verfolgt, ist das Interesse in der Amateur-Klasse jedoch deutlich höher!

Die endgültigen Starterlisten für die FIA World Endurance Championship und die „24 Stunden von Le Mans“ werden am kommenden Freitag um 15 Uhr in einer Pressekonferenz vorgestellt.

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Wegen Alonso: Wird das WEC-Rennen in Fuji verschoben?

Toyota Gazoo Racing verkündete vor einigen Tagen, dass man den Formel-1-Fahrer Fernando Alonso für die WEC Super-Saison 2018/19 unter Vertrag nahm und er nicht nur, wie zuvor angenommen, die „24 Stunden von Le Mans“ fahren wird, sondern als Stammfahrer die komplette Saison bestreiten wird, sofern es keine Terminkollision mit der Formel 1 gibt. Die einzige Überschneidung gibt es in diesem Jahr im Oktober, wenn die WEC in Fuji und die Formel 1 in Austin fährt.

Laut den Kollegen von sportscar365 wird derzeit überlegt ein 2018 stattfindendes Rennen nach Le Mans zu verschieben. Zunächst nahm man an, dass es sich dabei um das Rennen in Shanghai handelt, da man eine Terminkollision mit dem FIA GT World Cup in Macau vermeiden möchte. Gemäß einigen Quellen denkt man jedoch stattdessen über eine Verschiebung des Fuji-Rennens nach, welches schon einmal verschoben wurde. Statt am 21. Oktober, soll es nun am ursprünglichen Wochenende (12.-14. Oktober) stattfinden. Würde man das Rennen wieder auf den alten Termin schieben, kollidiert es allerdings mit dem IMSA-Finale (Petit Le Mans), an dem auch mehrere WEC-Fahrer teilnehmen werden. WEC-Boss Gerard Neveu gab zu, dass das eine Möglichkeit sei, ging jedoch nicht weiter ins Detail.

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