WEC-Kurzmeldungen vom 08.02.18

G-Drive Racing: Keine volle WEC-Saison

Fuhr man in den letzten Jahren zu einem WEC-Rennen, konnte man sicher sein, dass man mindestens einen in der Farbe Orange folierten LMP2-Prototypen mit dem G-Drive-Racing-Banner auf der Rennstrecke sah. In der WEC Super-Saison 2018/19 wird man das Team jedoch nur bei ausgewählten Rennen um den Sieg kämpfen sehen – bestätigt ist bisher nur die Teilnahme beim 6-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps sowie bei dem 24-Stunden-Rennen in Le Mans. Dabei kommt mindestens ein Fahrzeug zum Einsatz.

Das Team rund um Roman Rusinov konzentriert sich in diesem Jahr stattdessen auf die European Le Mans Series, wo man mit zwei Oreca 07 antritt und in den letzten zwei Jahren den Titel gewinnen konnte. Ein Fahrzeug (#26) wird wie bereits in der WEC-Saison 2017 von TDS Racing betreut, der zweite Wagen von Graff (#40). Beim TDS-Oreca teilen sich Roman Rusinov, Matthieu Vaxiviére und Ex-Formel-1-Fahrer Jean-Eric Vergne das Cockpit, im Schwesterfahrzeug James Allen, Enzo Guibbert und Jose Gutierrez.

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SMP Racing benennt erste Fahrer für das LMP1-Programm

Das russische Team SMP Racing hat einen Tag vor Veröffentlichung der offiziellen Teilnehmerlisten für FIA WEC und Le Mans die ersten beiden Fahrer für das LMP1-Programm bestätigt. Die Wahl fiel dabei auf Ex-Formel-1-Pilot Vitali Petrov und Ex-IndyCar-Fahrer Mikhail Aleshin, die den Großteil der Testarbeit für den BR1 erledigt haben. SMP Racing setzt kommende Saison zwei LMP1-Prototypen vom Typ BR1 in der WEC ein, als Einsatzteam wählte man das französische Team ART.

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24 Stunden von Le Mans 2018: Kein „Garage 56“-Projekt

Bei der diesjährigen Ausgabe der „24 Stunden von Le Mans“ wird es laut dem ACO kein „Garage 56“-Projekt geben. ACO-Präsident Pierre Fillon sagte gegenüber den Kollegen von Autosport: „Es wird in diesem Jahr keine „Garage 56″ geben, weil es kein ernsthaftes Projekt gibt.“ Laut Fillon stellt für Privatiers die Finanzierung oft ein Problem dar, Hersteller müssen sich hingegen den Schritt gut überlegen, da man sich mit einem Garage-56-Projekt für die Teilnahme in der LMP1-Klasse der FIA WEC verpflichtet.

Das vollelektrische Green4U-Projekt von Don Panoz, welches für eine diesjährige Teilnahme vorgesehen war, ist noch nicht einsatzbereit. Aktuell befindet man sich noch in der Testphase, gegen Jahresende sind erste Tests geplant. Das Projekt soll daher erst 2019 für die „Garage 56“ gemeldet werden.

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Ehemaliger Leiter LMP1 bei Porsche: Fritz Enzinger wird neuer Motorsportchef im Volkswagen-Konzern

Fritz Enzinger, ehemaliger Leiter LMP1 bei Porsche, hat rückwirkend zum 31. Januar die Leitung des Konzern-Motorsports bei Volkswagen übernommen. Zukünftig wird der 61-Jährige für die motorsportliche Ausrichtung und Koordination der Konzernmarken zuständig sein. Enzinger, der Nachfolger von Wolfgang Dürheimer wird, behält jedoch seine derzeitige Funktion bei Porsche.

Volkswagen-Konzernchef Matthias Müller sagt: „Ich freue mich auf weitere Erfolge unserer Marken im Motorsport und wünsche Fritz Enzinger für seine neue zusätzliche Aufgabe gutes Gelingen. Zugleich gilt mein ausdrücklicher Dank Wolfgang Dürheimer, der die Leitung des Konzern-Motorsports seit Februar 2011 innehatte und der die Entwicklung und Umsetzung unserer Strategie in den Motorsportprogrammen der Marken sehr erfolgreich und konsequent verfolgt hat.“

„Die Einsätze in der Langstrecken-Weltmeisterschaft waren ein gutes Beispiel dafür, dass sich Konzernmarken als Wettbewerber in derselben Serie gegenseitig zu Höchstleistungen und Innovationen antreiben können. Trotz dieser gewollten Wettbewerbssituation muss es eine zentrale Instanz im Konzern geben, welche die Engagements aller Marken prüft und bewertet, Synergien aufzeigt und das gewonnene Know-how für das Unternehmen sichert“, so Enzinger.

Spirit of Race: Giancarlo Fisichella kehrt in die WEC zurück

Auch in der LMGTE Am-Klasse gibt es bereits vor der Bekanntgabe der Teilnehmerliste am Freitag erste bestätigte Fahrer-Line-Ups. So kehrt Giancarlo Fisichella in die WEC zurück und teilt sich den von AF Corse betreuten Ferrari 488 GTE von „Spirit of Race“ mit Thomas Flohr und Francesco Castellacci. Vorjahresfahrer Miguel Molina wird dementsprechend nicht mehr Teil des Aufgebots sein.

Fisichella, der an über 200 Formel-1-Rennen teilnahm und davon drei gewinnen konnte, sicherte sich in der WEC-Debütsaison 2012 den GT-Titel in der LMGTE Pro-Klasse sowie den Herstellertitel für Ferrari. Teamkollege war damals Gianmaria Bruni, der mittlerweile Porsche-Werksfahrer ist.

DragonSpeed: Teilnahme in beiden Prototypen-Klassen

Das Team DragonSpeed, welches mit einem BR1 mit Gibson-Motor in der LMP1-Klasse der WEC antreten wird, sorgt mit einer weiteren Ankündigung für eine Überraschung. Das US-Team wird neben dem LMP1-Prototypen auch einen Oreca 07 in der LMP2-Klasse einsetzen! Ein Fahrer-Line-Up steht noch nicht fest, doch spätestens morgen wird auch diese Frage beantwortet.

Der LMP1-Prototyp wird von Henrik Hedman, Ben Hanley und Renger van der Zande pilotiert, in der ELMS, in der ebenfalls ein Oreca 07 eingesetzt wird, teilen sich Henrik Hedman, Ben Hanley und Nicolas Lapierre die Fahrzeit.

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