Mögliches LMP1-Engagement: Kehrt Benoit Tréluyer in die FIA WEC zurück?

Benoit Tréluyer, Audi TT Cup, Hockenheim 2017 © Hoch Zwei

In rund einem Monat treffen beim WEC-Prolog in Frankreich die 36 Teilnehmer der WEC Super Saison 2018/19 das erste Mal aufeinander, doch vorher müssen einige Teams teilweise noch mehrere Fahrer für ihre LMP- und GTE-Fahrzeuge verpflichten. Berichten zufolge könnte mit Audi-Werksfahrer Benoit Tréluyer einer der erfolgreichsten Fahrer der jüngsten Vergangenheit nun in die FIA WEC und nach Le Mans zurückkehren. Der Franzose, der zusammen mit André Lotterer und Marcel Fässler das 24-Stunden-Rennen in Le Mans im Jahr 2011, 2012 und 2014 sowie den WEC-Fahrertitel in der Meisterschafts-Debütsaison 2012 gewinnen konnte, steht mit einigen LMP1-Teams in Verhandlung. Sein letztes Prototypenrennen bestritt Tréluyer im November 2016 in Bahrain, danach endete das WEC-Engagement von Audi.

„Wenn ich zurückkomme, dann in einem LMP1- oder in einem sehr guten LMP2-Team“, sagte Tréluyer gegenüber Endurance-Info. „Ich möchte eine Chance auf das Podium haben. Ich habe mit einigen Teams gesprochen, aber noch ist nichts abgeschlossen. Ich wurde von verschiedenen Teams angesprochen und mein Telefon klingelt öfter als früher.“

Der dreimalige Le-Mans-Sieger gab zudem an, dass er eine Pause vom Prototypen-Wettbewerb benötigte, aber nun für eine Rückkehr bereit ist. Im vergangenem Jahr verlagerte sich sein Fokus daher auf GT3-Rennen. Der 41-Jährige startete für die belgische Mannschaft Audi Club Team WRT im Blancpain GT Series Endurance Cup und feierte darüber hinaus sein Debüt in der italienischen GT-Meisterschaft.

Die LMP1-Teams Toyota Gazoo Racing, Rebellion Racing und DragonSpeed haben ihre Fahrerplanungen bereits abgeschlossen. Somit bleiben nur SMP Racing, CEFC TRSM Manor und ByKolles Racing als mögliches Team, wobei der Franzose bei ByKolles Racing nicht in Frage kommen soll. Bei SMP Racing sind derweil nur Mikhail Aleshin und Vitaly Petrov fix, bei CEFC TRSM Manor Charlie Robertson und Oliver Rowland. Alle drei Teams haben letzte Woche im Motorland Aragon getestet, bei SMP Racing durften auch Egor Orudzhev und Matevos Isaakyan an das Steuer des BR1, bei Manor Robert Kubica. Auch Nick Heidfeld soll vor Ort gewesen sein, allerdings ist nicht bekannt welches Team ihn eingeladen hat und ob er überhaupt einige Runden abspulte. Auf Seiten von ByKolles Racing drehten der einzige bestätigte Fahrer Oliver Webb sowie Tom Dillmann, Ling Kang und Gustav Malja Testrunden.

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