WEC-Prolog 2018: 35 Teilnehmer, 13 Fahrzeuge beim 30-Stunden-Test

FIA WEC, Prolog 2017 in Monza, Toyota Gazoo Racing, Toyota TS050 - Hybrid #7 © Toyota Motorsport GmbH

Am heutigen Montag wurde die vorläufige Teilnehmerliste für den WEC-Prolog auf dem Circuit Paul Ricard nahe der Ortschaft Le Castellet veröffentlicht. Von den 36 für die WEC Super-Saison 2018/19 gemeldeten Fahrzeuge, nehmen 35 Wagen am Test teil. Der erstmalig ausgetragene 30-Stunden-Test wird hingegen nur von elf Teams genutzt, die insgesamt 13 Fahrzeuge einsetzen werden. Bei vielen Teams sind noch nicht alle Fahrerplätze für die Saison besetzt, wodurch auf der Teilnehmerliste noch zahlreiche Lücken vorhanden sind. Bei einigen Teams kommen zudem auch Test- und Reservefahrer sowie der jeweils dritte Fahrer für Le Mans zum Einsatz.

Der Test findet am 06. und 07. April statt, der 30-Stunden-Test von Freitag 10 Uhr bis Samstag 16 Uhr. Der Eintritt für Zuschauer ist am Samstag kostenlos, um 16:05 Uhr findet zudem ein 30-minütiger Pitwalk statt.

LMP1-Klasse

In der LMP1-Klasse fehlt der zweite Rebellion R13 (#2) von Rebellion Racing, dennoch sind alle sechs Fahrer für den Test gemeldet. Das Team wird den Wagen erst wenige Tage vor dem Test von Oreca erhalten und benötigt möglichst viele Teststunden vor dem Saisonstart in Spa-Francorchamps. Daher nimmt das Team auch am 30-Stunden-Test teil. Der Rest der LMP1-Klasse ist vollständig.

Toyota Gazoo Racing muss auf die Stammfahrer Fernando Alonso, Kazuki Nakajima und Kamui Kobayashi verzichten, die anderweitige Verpflichtungen haben (u.a. Super GT). Neben den drei noch verbliebenen Stammfahrern Mike Conway, Jose Maria Lopez und Sebastien Buemi, hat man daher auch Entwicklungs- und Reservefahrer Anthony Davidson sowie den ehemaligen LMP 1-Piloten Alexander Wurz gemeldet. Die Japaner nehmen mit einem Wagen am Ausdauertest teil (#7). Das ByKolles Racing Team und SMP Racing nehmen ebenfalls am 30-Stunden-Test teil, SMP Racing sogar mit beiden Fahrzeugen. DragonSpeed und CEFC TRSM Racing verzichten auf eine Teilnahme am Ausdauertest.

LMP2-Klasse

Die LMP2-Klasse ist mit sieben Fahrzeugen vollständig vertreten, allerdings nimmt kein Team am Langstreckentest teil. Nachdem in der Vorsaison das gesamte Feld aus Oreca 07 bestand, gibt es in der WEC Super-Saison 2018/19 mit Dallara, Onroak Automotive und Oreca drei von vier mögliche Chassishersteller. Auch auf Seiten der Reifenhersteller herrscht nun eine gewisse „Vielfalt“, denn Larbre Competition und DragonSpeed nutzen Michelin-Pneus. Der Rest vertraut weiterhin auf Dunlop oder hat sich noch nicht entschieden.

DragonSpeed hat Roberto Gonzalez und Esteban Gutierrez für den Test gemeldet, jedoch gab das US-Team bekannt, dass Gutierrez nicht in der Saison für die Mannschaft fahren wird, da dieser den Deal im letzten Moment platzen ließ. Beim in der Vorsaison so erfolgreichen Team Jackie Chan DC Racing wird mit Ho-Pin Tung nur ein Stammfahrer vor Ort sein. Unterstützung erhält er im Wagen mit der Nummer #38 von Gabriel Aubry. Im Schwesterfahrzeug (#37) sind mit Jazeman Jaafar, Weiron Tan und Nabil Jeffri drei Malaysier gemeldet, die in der Asian Le Mans Series Erfahrung sammeln konnten.

Weitere Teilnehmer sind TDS Racing, Racing Team Nederland, Signatech Alpine Matmut sowie WEC-Rückkehrer Larbre Competition.

LMGTE Pro-Klasse

In der LMGTE Pro-Klasse sind die fünf Hersteller Aston Martin, BMW, Ferrari, Ford und Porsche mit jeweils zwei Fahrzeugen beim Test. Neuzugang BMW hat einen M8 GTE (#82) für den 30-Stunden-Test gemeldet und setzt mit Martin Tomczyk, Nick Catsburg, António Félix da Costa, Augusto Farfus, Tom Blomqvist, Alexander Sims und Philipp Eng gleich den kompletten Fahrerkader ein. WEC-Champion Ferrari vertraut auf das Personal vom Vorjahr und bringt zwei überarbeitete Ferrari 488 GTE EVO mit nach Frankreich. Auch Ford vertraut auf den letztjährigen Fahrerkader, mit Tony Kanaan und Billy Johnson sind die jeweils für Le Mans nominierten dritten Fahrer nicht vor Ort. Beide Hersteller verzichten jedoch auf eine Teilnahme am 30-Stunden-Test.

Porsche verzichtet ebenfalls auf die beiden dritten Fahrer und hat die vier Stammpiloten Richard Lietz, Gianmaria Bruni, Michael Christensen und Kevin Estre gemeldet. Die Werksmannschaft nimmt mit beiden Porsche 911 RSR (#91/#92) am 30-Stunden-Test teil. Aston Marting Racing stellt sich mit dem brandneuen Aston Martin Vantage erstmals der Konkurrenz und testet mit den letztjährigen Fahrern Sörensen/Thiim/Turner/Adam sowie den Neuzugängen Alex Lynn und Maxime Martin. Die Briten haben ein Fahrzeug (#95) für den Langstreckentest gemeldet.

LMGTE Am-Klasse

Auch die LMGTE Am-Klasse ist mit neun Fahrzeugen vollständig vor Ort. Spirit of Race, Clearwater Racing und MR Racing vertrauen auf den Ferrari 488 GTE; Aston Martin Racing und Neuzugang TF Sport auf den Aston Martin Vantage. Die Teams Dempsey-Proton Racing, Gulf Racing und WEC-Neuzugang Team Project 1 setzen Porsche 911 RSR ein.

Für den 30-Stunden-Test haben sich Spirit of Race, Team Project 1, Clearwater Racing und MR Racing eingetragen.

 

Teilnehmerliste (PDF)

 

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