WEC-Kurzmeldungen vom 30.03.18

DragonSpeed verpflichtet Toyota-Werksfahrer Davidson

Das US-Team DragonSpeed hat sich für den Wagen in der LMP2-Klasse die Dienste von Toyota-Werksfahrer Anthony Davidson gesichert. Der Brite, der seinen Stammplatz bei Toyota an Fernando Alonso verlor und für diese Saison Test- und Reservefahrer bei den Japanern ist, wird ab dem 6-Stunden-Rennen in Silverstone zum Einsatz kommen. Davidson, der 2014 mit Toyota den WEC-Fahrertitel gewann, wird sich den Oreca 07 (#31) mit Pastor Maldonado und Roberto Gonzalez teilen. In der Teilnehmerliste für das 6-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps ist Nathanael Berthon als dritter Fahrer neben Maldonado/Gonzalez gelistet  – womöglich kommt er auch in Le Mans zum Einsatz. Davidson hat unterdessen noch keinen Startplatz für das Rennen in Spa-Francorchamps und in Le Mans gefunden.

DragonSpeed wird neben dem Oreca 07 in der LMP2-Klasse, auch einen BR1 in der LMP1-Klasse einsetzen. Als Fahrer kommen Ben Hanley, Henrik Hedman und Renger van der Zande zum Einsatz. Letzterer wird in Spa-Francorchamps und in Fuji aufgrund von Terminüberschneidungen mit der IMSA-Serie durch Pietro Fittipaldi ersetzt.

TDS Racing präsentiert neues Fahrzeugdesign

Wenige Tage vor dem WEC-Prolog in Le Castellet, hat das französische Team TDS Racing erste Bilder des in der WEC Super Season 2018/19 zum Einsatz kommenden Oreca 07 vorgestellt. Als Fahrer hat man Ex-Audi-LMP1-Fahrer Loic Duval, François Perrodo und Matthieu Vaxivière verpflichtet.

AF Corse: Erste Bilder vom Ferrari 488 GTE EVO

Auch AF Corse hat einige Bilder vom überarbeiteten Fahrzeug veröffentlicht, welche vom Shakedown-Test auf der „Pista di Fiorano“ stammen.

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Ferrari 488 GTEs no. 51 and 71 had their shakedown test on the Fiorano track ahead of the start of the 2018-19 Superseason of the World Endurance Championship (WEC). World champions James Calado and Alessandro Pier Guidi in no. 51, and Sam Bird and Davide Rigon in no. 71, will be competing in the six-hour races. The third drivers who will join the crews in the Superseason’s first of the two editions of the Le Mans 24 Hours are not yet confirmed. 💅Colours. The 2018 version of the 488 GTE for the WEC will appear in a new shade of metallic red. The windshield displays the colours of the world title won by Ferrari amongst both drivers and manufacturers in the GTE class’s debut season as a proper world championship. The cars will take part in the prologue at the Paul Ricard on April 6-7, a sort of general test ahead of their debut in the 6 Hours of Spa-Francorchamps on Saturday 5 May. Now in its third year in the WEC, the Ferrari 488 GTE has so far won two world championship titles and eleven races💥 • #WEC #endurance #motorsport #racing #cars #carsofinstagram #carsofinstagram #cars #sportscar #racecar #Ferrai

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Montoya und Di Resta komplettieren United-Autosports-Kader

United Autosports nimmt für die Teilnahme an dem 24-Stunden-Rennen in Le Mans prominente Unterstützung unter Vertrag. Juan Pablo Montoya, der zwischen 2001 und 2006 in der Formel 1 aktiv war (7 Siege), zweimaliger IndyCar-Champion ist und aktuell für Penske-Acura in der IMSA- Serie fährt, erhält somit die Chance auf die „Triple Crown des Motorsports“. Der Kolumbianer gewann den Formel-1-Grand-Prix in Monaco und das Indy 500 – für die Krone fehlt somit nur noch der Gesamtsieg in Le Mans. Die Chance ist in Anbetracht von zehn LMP1-Prototypen sowie der Konkurrenz in der eigenen Klasse allerdings verschwindend gering. Montoya wird sich den Ligier JS P217 mit Hugo de Sadeleer und Will Owen teilen.

Für den zweiten Ligier JS P217 hat das Team unterdessen Paul di Resta verpflichtet. Der ehemalige Formel-1- und aktueller DTM-Fahrer gab erst kürzlich mit dem Team beim 24-Stunden-Rennen in Daytona sein Sportwagen-Debüt. Dort war man das beste LMP2-Team (4. Platz), einige Wochen später in Sebring wurde man Fünfter. Den Ligier JS P217 wird sich der Schotte mit Filipe Albuquerque und Phil Hanson teilen.

Porsche-Werk Leipzig: Project 1 präsentiert den Porsche 911 RSR

Das Project-1-Team hat sein Design für die WEC Super Season 2018/19 im Porsche Werk Leipzig der Öffentlichkeit präsentiert. Der 18-malige Porsche-Cup-Meister debütiert in diesem Jahr in der FIA WEC und hat Egidio Perfetti, Patrick Lindsey sowie Porsche-Werksfahrer Jörg Bergemeister als Fahrer verpflichtet.

Weitere Meldungen KW 12/13

  • Die Saisonvorbereitungen von Jackie Chan DC Racing sind mit der Bekanntgabe, dass man einen Wagen mit den drei malaysischen Fahrern Nabil Jeffri, Afiq Ikhwan Yazid und Weiron Tan besetzen wird, fast abgeschlossen. Davor stand bereits fest, dass Jazeman Jaafar und Ho-Pin Tung im Fahrerkader stehen.
  • Brasilien kehrt in den Kalender zurück! Die FIA WEC wird in der Saison 2019/20 wieder ein Rennen in Brasilien bestreiten. Die Langstreckenweltmeisterschaft fuhr dort bereits in den Jahren 2012-2014 – letztlich zog man sich jedoch aufgrund mehrerer Probleme aus Südamerika zurück und nahm dafür das Rennen auf dem Nürburgring mit in den Kalender auf. Wann das Rennen stattfindet, steht noch nicht fest. Der Vertrag wurde für „mehrere Jahre“ abgeschlossen, in der Vergangenheit wurden zum Großteil 3-Jahres-Verträge mit den Streckenbetreibern geschlossen.
  • Ford ist offen für ein Kundenprogramm mit dem Ford GT und sieht es als einen möglichen Übergang für ein mögliches Prototypen-Programm (DPi) im Jahr 2021. Das aktuelle GTE-Werksprogramm (WEC/IMSA) läuft 2019 aus, jedoch sieht Ford-Motorsportchef Mark Rushbrook eine weitere Zukunft für die aktuell sechs existierenden Fahrzeuge. (Quelle)
  • Gulf Racing hat den australischen Rennfahrer Alex Davison als dritten Fahrer für das LMGTE Am-Programm in der FIA WEC verpflichtet. Im vergangenen Jahr war er in der Virgin Australia Supercars Championship aktiv, zuvor im australischen Carrera Cup, den er im Jahr 2004 gewinnen konnte.

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