Zweites Training: Toyota baut Vorsprung gegenüber Privatiers aus

6 Stunden von Spa-Francorchamps 2018, Toyota Gazoo Racing, Toyota TS050 - Hybrid #7 © Adrenal Media / Joao Filipe

Am Donnerstagabend endete das zweite Training für die „6 Stunden von Spa-Francorchamps“, wie auch am Mittag, mit beiden Toyota TS050 – Hybrid an der Spitze des Feldes. Das einzige LMP1-Werksteam baute dabei seine Führung gegenüber den Privatteams von rund einer Sekunde auf rund zweieinhalb Sekunden aus. Die schnellste Rundenzeit der Privatiers blieb nahezu identisch. Das Training begann durch Softwareprobleme der Rennleitung verspätet, im weiteren Verlauf wurde aufgrund ausrollender Fahrzeuge zweimal eine Full-Course-Yellow ausgerufen. Dazu gab es aufgrund von Abflügen zwei Rote Flaggen.

Dieses Mal lag nicht das Auto rund um Fernando Alonso in Front, sondern das Schwesterfahrzeug von Conway/Kobayashi/Lopez (#7, 1:56.172 Minuten). Der zweite TS 050 – Hybrid (#8) hat 0,643 Sekunden Abstand. Schnellster Verfolger war der BR1 von DragonSpeed, das Fahrertrio hatte aber gegenüber dem Le-Mans-Aeropaket von Toyota keinerlei Chancen und fuhr einen Abstand von 2,663 Sekunden ein. Auf dem zweiten und dritten Platz folgen  die zwei R13 von Rebellion Racing (#3, + 0,176 Sek.; #1, 0.569 Sek.). Auf den weiteren Positionen in der LMP1-Klasse liegen die BR1 von SMP Racing und der Wagen von ByKolles. CEFC TRSM Manor fuhr erneut jeweils mit beiden Fahrzeugen nur eine Installationsrunde. Das Team wollte sich zum möglichen Korruptions- und Betrugsskandal bezüglich des Hauptsponsors CEFC nicht äußern.

In der LMP2-Klasse blieben die Top-3 gegenüber dem ersten Training nahezu identisch. Die Bestzeit geht erneut an DragonSpeed (2:02.991 Minuten), Dritter ist G-Drive Racing (+ 0,603 Sek.). Lediglich auf dem zweiten Platz gibt es eine Veränderung, da sich Jackie Chan DC Racing vom vierten Platz verbessern konnte. Die Differenz zur Klassenbestzeit liegt bei 0,315 Sekunden.

Die LMGTE Pro-Klasse wurde wiederum durch das Duell „Ford vs. Porsche“ bestimmt – erneut mit besserem Ausgang für Ford (#66, 2:13.733 Minuten). Lietz/Bruni (#91, + 0,914 Sek.) konnten sich jedoch dieses Mal zwischen die beiden Ford GT (#67, 0,973 Sek.) schieben. In der Amateurklasse war hingegen der Porsche 911 RSR das Maß der Dinge. Gulf Racing UK (2:16.113 Minuten), vor Dempsey-Proton Racing (#77, + 0,321 Sek.) und Aston Martin Racing (+ 0,677 Sek.)

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