Silverstone: Toyota auf Pole-Position, Freude beim deutschen Team Project 1

WEC, 6 Stunden von Silverstone 2018, Toyota Gazoo Racing, Pole Position © Toyota Motorsport GmbH

Im Qualifying zum dritten Lauf der FIA WEC Super-Season 2018/19, setzte sich das LMP1-Werksteam Toyota Gazoo Racing erwartungsgemäß gegenüber der Konkurrenz durch und sicherte sich in Silverstone die Pole Position für das morgige Rennen. Nachdem Fernando Alonso im Abschlusstraining einen neuen Rundenrekord für LMP1-Fahrzeuge aufstellte (1:37.677 Minuten) und den Wagen an die Spitze setze, schlugen Mike Conway und Jose Maria Lopez im Schwesterfahrzeug im Qualifying zurück. Der Toyota mit der Startnummer #7 war bereits im ersten und zweiten Training auf der ersten Position. Die Pole-Zeit liegt bei 1:36.895 Minuten, mit 0,411 Sekunden Abstand folgt der zweite Toyota TS050 – Hybrid (#8 Alonso/Nakajima/Buemi).

Das schnellste LMP1-Privatteam war SMP Racing – das russische Team sicherte sich mit 2,037 (#11) bzw. 2,175 Sekunden Differenz den dritten und vierten Platz. Dahinter reihten sich die beiden Rebellion R13 (#3, + 2,175 Sek.; #1, + 2,352 Sek.), der BR1 von DragonSpeed (+ 4,517 Sek.) und das Fahrzeug vom ByKolles Racing Team (#4, + 4,944 Sek.) ein.

In der LMP2-Klasse sicherte sich Jackie Chan DC Racing die erste Startreihe. Das malaysische Trio Jaafar/Tan/Jeffri setzte sich mit 0,187 Sekunden Abstand und einer Rundenzeit von 1:44.896 Minuten) vor dem zweiten Oreca 07 des Teams durch. Dritter wurde Signatech Alpine Matmut (+ 1,287 Sek.). Frits van Eerd sorgte zwischenzeitlich für einen Abbruch des Qualifyings, als er seinen Dallara P217 vom Racing Team Nederland im Kiesbett versenkte.

In den beiden GTE-Klasse können die deutschen Fans gleich doppelt jubeln. In der LMGTE Pro-Klasse sicherten sich der Berliner Stefan Mücke und Olivier Pla im Ford GT mit der Nummer #66 die Pole Position (1:55.727 Minuten). Aston Martin Racing starten beim Heimspiel von der zweiten und dritten Position aus ins Rennen (#97, + 0,078 Sek.; #95, + 0,298 Sek.). Ein kleiner Lichtblick für die Engländer, die mit dem neuen Aston Martin Vantage GTE zuletzt chancenlos waren.

In der LMGTE Am-Klasse geht die Spitzenposition an das sehr erfahrende deutsche Team Project 1, welches erst in diesem Jahr in die FIA WEC einstieg und nun ihr erstes echts Highlight feiert. „Das ist natürlich ein super Resultat für uns“, sagt Fahrer Jörg Bergmeister nach dem Qualifying. „Egidio hat einen tollen Job bei seinem Stint gemacht. Meine Runde war auch okay. Ich hatte wahrscheinlich eine etwas konservativere Reifenwahl als andere Fahrer. Aber ich denke, im Rennen könnte sich das auszahlen.“ Mit 0,202 Sekunden Abstand folgen Dempsey-Proton Racing (#77) und TF Sport (#90, + 0,274 Sek.).

Die „6 Stunden von Silverstone“ starten morgen um 13:00 Uhr.

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