WEC/IMSA: Ford bestätigt Ende des GT-Werksprogramms

6 Stunden von Silverstone 2019, Ford Chip Ganassi Team UK © AdrenalMedia. com / Joao Filipe

US-Automobilhersteller Ford hat bestätigt, dass das GTE-Werksprogramm mit dem Ford GT nach dem Ende der noch laufenden WEC- und IMSA-Saison beendet und das zunächst auf vier Jahre ausgelegte Programm werksseitig nicht weitergeführt wird. Laut Mark Rushbrook (Ford Performance Motorsports Director) konzentriert man sich stattdessen auf die Unterstützung von Kundenteams. Als erstes davon profitieren wird das Team Keating Motorsports, welches als erstes Kundenteam überhaupt, in diesem Jahr einen Ford GT in der LMGTE Am-Klasse bei den „24 Stunden von Le Mans“ einsetzen wird.

Als Ziel für die kommende WEC- und IMSA-Saison gibt Rushbrook den Einsatz von vier der derzeit sechs existierenden Chassis aus. Des Weiteren bestätigte er, dass man bei allen zukünftigen Kundenprogrammen involviert sein wird, Grund dafür ist die Komplexität des GTE-Fahrzeugs mit Mittelmotor.

Ford entschied in der Debütsaison des Ford GT (2016) das geschichtsträchtige Duell Ford vs. Ferrari in Le Mans für sich, als sich Hand/Müller/Bourdais gegenüber Fisichella/Vilander/Malucelli im Ferrari 488 GTE von Risi Competizione durchsetzen konnten. In den zwei Jahren darauf gewann man das 24-Stunden-Rennen in Daytona, Team- oder Herstellertitel fehlen jedoch in beiden Meisterschaften. Auch in diesem Jahr sind die Chancen auf einen Titel, zwei Rennen vor Ende der WEC-Saison, mehr als gering.

Ob Ford sich zukünftig in der DPi-Klasse der IMSA WeatherTech Sportscar Championchip engagieren wird, steht derzeit noch nicht fest.

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