Spa: Toyota sichert sich erste Startreihe, Ford mit Bestzeit in der GTE-Pro Klasse

FIA WEC, 6 Stunden von Spa-Francorchamps 2019, Toyota Gazoo Racing, Qualifying © Toyota Gazoo Racing

Im Qualifying zu dem 6-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps, hatten die LMP1-Privatteams, die seit diesem Wochenende erstmals ohne vorgegebenen Spritverbrauch fahren dürfen, erneut keine Chance gegen das Toyota-Werksteam. Kamui Kobayashi und Mike Conway sicherten sich und ihrem Teamkollegen Jose Maria Lopez im Toyota TS050 – Hybrid mit der Startnummer #7 die Pole Position im Rennen. Die durchschnittliche Rundenzeit von 1:53.683 Minuten reichte fast um den bestehenden Qualifying-Rekord aus dem Jahr 2017 (1:53.658 Min.) zu knacken. Das in der Meisterschaft führende Schwesterfahrzeug von Alonso/Buemi/Nakajima fehlte knapp eine halbe Sekunde (0,496 Sek.), dem besten Privatteam sogar nahezu eine Sekunde (+ 0,964 Sek., SMP Racing #17). Rebellion Racing sicherte sich den vierten (#3, + 1,893 Sek) und sechsten (#1, +2,274 Sek.) Platz, fünfter wurde der zweite BR1 von SMP Racing (+ 2,271 Sek.). Das Fahrzeug von dem ByKolles Racing Team rollte gegen Ende des Qualifyings auf Start-Ziel aus und musste abgeschleppt werden. Die Session wurde deswegen unterbrochen und letztlich sogar vorzeitig beendet. Aufgrund des Abstandes von 8,499 Sekunden platzierten sich fünf LMP2-Fahrzeuge vor dem ENSO CLM P1/01.

In der LMP2-Klasse spiegelte das Qualifying-Ergebnis das Resultat des dritten Trainings wider – Gaststarter G-Drive Racing (2:00.674 Min.) vor den beiden Oreca von Jackie Chan DC Racing (+ 0,551 Sek. / + 0,884 Sek.). Lediglich die Reihenfolge der Oreca’s ändert sich (#38 vor #37). Zu verdanken hat das Team G-Drive Racing die Pole Position Jean-Eric Vergne, der eine bärenstarke Leistung zeigte.

In der LMGTE Pro-Klasse sah es lange Zeit nach einer Doppel-Pole-Position von BMW aus, deren Performance gegenüber den Trainingszeiten deutlich stieg. Da mehrere Hersteller ihre Fahrzeuge jedoch auf frischen Reifen erneut auf Zeitenjagd schickten, wurden die beiden BMW M8 GTE auf den dritten (+ 0,329 Sek.) und vierten (+ 0,944 Sek.) Platz zurückgereicht. Kurz vor Ende sicherte sich Ford die Pole Position (#67, Priaulx/Tincknell, 2:12.797 Min.) vor Aston Martin Racing (+ 0,067 Sek.). Porsche und Ferrari spielten im Qualifying keine Große Rolle.

Gleiches Bild in der LMGTE Am-Klasse: kurz vor Ende sicherte TF Sport die Pole Position (2:16.061 Min.), Zweiter wurde die #88 von Dempsey-Proton Racing (+ 0,110 Sek.), Dritter das Team Project 1 (+ 0,329 Sek.).

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